Dieser Ratgeber ordnet die Pflanzen den drei Klimazonen zu — kalt und frostfrei, temperiert, beheizt —, erklärt, was Licht, Hitze und Luftfeuchte hinter Glas bewirken, wie man im Winter gießt und was gegen Spinnmilben, Trauermücken und Fliegen hilft.
Was planen Sie? Einfach anklicken und Preis sehen.
Kostenlos · ohne Kontaktdaten · in 60 Sekunden
Im Sommer ist jeder Wintergarten warm und hell; den Unterschied macht der Winter. Ein ungedämmter Sommergarten wird in der kalten Jahreszeit fast so kalt wie draußen. Ein Kaltwintergarten mit Isolierverglasung bleibt deutlich milder, erreicht ohne Heizung aber nicht in jeder Frostperiode Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Ein beheizter Wohnwintergarten hat das ganze Jahr Zimmertemperatur. Aus diesen drei Klimazonen ergibt sich die Pflanzenauswahl fast von selbst.
| Typ | Klima im Winter | Geeignet für |
|---|---|---|
| Sommergarten (unbeheizt) | nahe der Außentemperatur, Frost möglich | winterharte Kübelpflanzen, Sommerblumen, Kräuter in der Saison |
| Kaltwintergarten (frostfrei gehalten) | hell und kühl, mit Frostwächter frostfrei | mediterrane Kübelpflanzen, Zitrus, Kamelien |
| Wohnwintergarten (beheizt) | Zimmertemperatur, eher trockene Heizungsluft | tropische und subtropische Zimmerpflanzen |

Der klassische Bewohner des Kaltwintergartens kommt aus dem Mittelmeerraum. Diese Pflanzen vertragen Sommerhitze und Trockenheit und brauchen im Winter eine Ruhephase. Nach gängigen Gartenratgebern überwintern viele Kübelpflanzen hell und kühl bei etwa 5 bis 10 °C — genau das Klima, das ein frostfrei gehaltener Kaltwintergarten bietet.
Die Schwachstelle ist die Frostsicherheit. Ohne Heizung fällt die Temperatur in langen Frostperioden auch im Kaltwintergarten unter null. Für empfindliche Pflanzen ist ein Frostwächter deshalb keine Komfort-, sondern eine Sicherheitsfrage — welche Geräte dafür in Frage kommen, beschreibt die Seite zum Kaltwintergarten, die Heizsysteme im Vergleich der Ratgeber Heizung.
Im beheizten Wohnwintergarten ist es das ganze Jahr warm. Das ist ideal für Pflanzen aus tropischen und subtropischen Regionen, die keine kühle Winterruhe brauchen: Monstera, Philodendron, Ficus-Arten wie Birken- oder Geigenfeige, Bananenpflanze, Kentiapalme, Orchideen, Bromelien und Hibiskus. Große Blattpflanzen profitieren vom vielen Licht und wachsen hier oft kräftiger als im Wohnzimmer.
Zwei Dinge sollte man vorher wissen. Erstens lieben viele tropische Arten eine hohe Luftfeuchte — für Wohnräume empfiehlt das Umweltbundesamt dagegen eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent, um das Schimmelrisiko gering zu halten. Wer viele feuchtigkeitsliebende Pflanzen hält, muss deshalb konsequenter lüften und besprüht einzelne Arten gezielt, statt die ganze Raumluft feucht zu halten; wie richtig gelüftet wird, erklärt der Ratgeber Lüftung. Zweitens ist der Wohnwintergarten im Sommer auch für Tropenpflanzen kein Selbstläufer: Unter einem unbeschatteten Glasdach können selbst sie Blattschäden bekommen. Was einen vollwertigen Wohnwintergarten ausmacht, zeigt die Typenseite.
Viele Besitzer wünschen sich beides — den Olivenbaum und das warme Wohnzimmer. Genau hier passieren die häufigsten Fehler. Mediterrane Pflanzen erwarten im Winter Kühle. Stehen sie bei Zimmertemperatur, während das Winterlicht schwach ist, treiben sie lange, dünne und weiche Triebe, verlieren Blätter und werden anfällig für Spinnmilben und Schildläuse.
Bewährt haben sich zwei Wege. Entweder man wählt für den beheizten Wintergarten konsequent Pflanzen, die Wärme das ganze Jahr vertragen. Oder man plant einen kühleren Bereich ein: einen abgetrennten, nur temperierten Teil, einen hellen, unbeheizten Nebenraum oder einen zweiten, kleinen Kaltwintergarten. Strelitzie, Engelstrompete, Zitrus und Bougainvillea kommen mit einem solchen kühlen, aber frostfreien Platz gut zurecht.
Vier Fragen, keine Pflichtangaben vorab. Ihre Preisspanne sehen Sie direkt danach — noch bevor Sie Kontaktdaten eingeben.
Nicht sicher? Wählen Sie, was am ehesten passt — das lässt sich später ändern.
Grundfläche in Quadratmetern. Eine grobe Schätzung reicht.
Die Verglasung entscheidet über Wärmeschutz — und über einen großen Teil des Preises.
Mehrfachauswahl möglich. Nichts davon ist Pflicht — Ihre Preisspanne sehen Sie im nächsten Schritt.
Sie erhalten die vollständige Kostenaufstellung als PDF — kostenlos und unverbindlich.
Ihre Auswahl — Extras können Sie hier ab- oder dazuwählen, der Richtwert passt sich sofort an:
Deutscher Anbieter —
—
Erfahrungswert für polnische Fertigung inkl. Lieferung und Montage. Das genaue Angebot rechnet der Hersteller.
Vergleichswerte deutscher Markt nach Bundesverband Wintergarten und aroundhome.

Anna KowalskaIhre Ansprechpartnerin Deutschland
Jetzt nur noch Ihre Kontaktdaten
Name und E-Mail — das dauert keine Minute.
Ihre Anfrage ist angekommen. Eine Bestätigung mit Ihrer Kostenaufstellung geht gerade an Ihre E-Mail-Adresse.

„Pünktliche, freundliche Monteure, die sehr professionell gearbeitet haben – der Aufbau lief ohne Probleme.“
Katharina D. · Wintergarten
Bitte schauen Sie auch im Spam-Ordner nach. Unsere Bestätigung landet dort öfter, als uns lieb ist — und mit ihr Ihre Kostenaufstellung. Wenn sie in fünf Minuten nicht im Posteingang ist, liegt sie fast sicher im Spam oder unter „Werbung“. Verschieben Sie sie einmal in den Posteingang, dann kommt auch die Antwort des Herstellers zuverlässig bei Ihnen an.
Nichts davon ist Pflicht, aber es beschleunigt das Angebot spürbar: ein Foto der Stelle, an der gebaut werden soll, ungefähre Maße und Ihr Wunschzeitraum. Sie können einfach auf die Bestätigungsmail antworten — das landet direkt bei uns.
Fragen vorher? Schreiben Sie uns per WhatsApp, an [email protected] oder rufen Sie an: 0156 79229530.
Wartezeit überbrücken? In der Ratgeber-Übersicht steht, was vor dem Angebot wirklich zählt — von der Baugenehmigung bis zur Verglasung.
Noch nicht so weit? Kein Problem.
Lassen Sie sich Ihren Richtwert per WhatsApp schicken oder sprechen Sie kurz mit uns — ganz ohne Formular.
Erst eine Frage zum Richtwert? Per WhatsApp schreiben

„Pünktliche, freundliche Monteure, die sehr professionell gearbeitet haben – der Aufbau lief ohne Probleme.“
Katharina D. · Wintergarten

„Planung und Umsetzung liefen bemerkenswert rund, und das Team auf der Baustelle war hervorragend.“
Joachim L. · Wintergarten

„Jeder zugesagte Termin wurde gehalten. Trotz sehr schlechten Wetters stand alles nach einem Tag – solide Qualität, rundum zufrieden.“
Sibylle K.
Noch nicht bereit für den Rechner?
Oder direkt: per WhatsApp schreiben · 0156 79229530 · [email protected]
Der Wasserbedarf folgt der Temperatur. Im Sommer verdunsten Pflanzen hinter Glas viel und brauchen entsprechend Wasser; an heißen Tagen gießt man am besten morgens. Im kühlen Winterquartier wird dagegen nur sparsam gegossen, wenn die Erde angetrocknet ist, und nicht gedüngt. Im beheizten Wohnwintergarten wachsen tropische Pflanzen auch im Winter langsam weiter und brauchen mehr Wasser als ihre mediterranen Verwandten im kalten Quartier, aber weniger als im Sommer.
Staunässe ist im Wintergarten doppelt schädlich: Sie lässt Wurzeln faulen und hebt die Luftfeuchte im Raum. Überschüssiges Wasser im Untersetzer sollte deshalb nach dem Gießen abgegossen werden. Kalkempfindliche Arten wie Kamelien gießt man nach Möglichkeit mit Regenwasser. Im Frühjahr, wenn die Tage länger werden, ist der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen, Zurückschneiden und für die erste Düngung.
Warme, geschützte Räume ohne natürliche Gegenspieler sind für Schädlinge ideal — vor allem im Winter, wenn Heizungsluft trocken ist und Pflanzen geschwächt sind. Wer regelmäßig die Blattunterseiten kontrolliert, erkennt einen Befall früh.
| Schädling | Woran Sie ihn erkennen | Was hilft |
|---|---|---|
| Spinnmilben | helle Sprenkel auf den Blättern, feine Gespinste, oft bei trockener, warmer Luft | Pflanze abbrausen, Luftfeuchte an der Pflanze erhöhen, Raubmilben als Nützlinge |
| Schild- und Wollläuse | braune Schilde oder weiße Wollflocken an Trieben, klebriger Belag auf den Blättern | mechanisch abstreifen, befallene Triebe zurückschneiden, Nützlinge wie Larven des Australischen Marienkäfers gegen Wollläuse |
| Weiße Fliege | kleine weiße Insekten an der Blattunterseite, die bei Berührung auffliegen | Gelbtafeln, Schlupfwespen als Nützlinge |
| Blattläuse | Kolonien an Triebspitzen und Knospen | abbrausen, Florfliegenlarven oder Marienkäfer als Nützlinge |
| Trauermücken | kleine schwarze Mücken über der Erde, Larven in dauerhaft feuchtem Substrat | Erde oberflächlich abtrocknen lassen, Gelbtafeln, Nematoden gegen die Larven |
Nützlinge wirken im geschlossenen Wintergarten besonders gut, weil sie nicht abwandern. Je nach Art brauchen sie aber eine Mindesttemperatur und genug Licht — die Angaben des Anbieters entscheiden, ob ein Einsatz im kalten Quartier sinnvoll ist. Chemische Sprays sind im geschlossenen Wohnraum die letzte Wahl.
Hinter der Frage stecken meist zwei verschiedene Probleme. Kleine schwarze Mücken über den Töpfen sind fast immer Trauermücken. Ihre Larven leben in feuchter Blumenerde; sie verschwinden, wenn die Erde zwischen zwei Wassergaben oberflächlich abtrocknet, Gelbtafeln die erwachsenen Tiere abfangen und Nematoden aus dem Fachhandel die Larven bekämpfen. Eine dünne Schicht Sand auf der Erde erschwert die Eiablage.
Stubenfliegen und Fruchtfliegen kommen dagegen von außen und werden von Gerüchen angelockt. Wirksam sind Insektenschutzgitter oder Insektenschutz-Plissees an Türen und Lüftungsöffnungen — damit lässt sich auch bei Hitze lüften, ohne die Tür zum Einflugloch zu machen. Fallobst, Obstschalen, Bioabfälle und faulende Pflanzenreste gehören nicht in den Wintergarten.
Duft gehört zu den schönsten Seiten eines bepflanzten Wintergartens: Zitrusblüten, Sternjasmin und die abends duftende Engelstrompete füllen den Raum. Ein heller Wintergarten eignet sich außerdem für Kräuter wie Basilikum und Rosmarin, für Chili und Tomaten. Weil im geschlossenen Raum Wind und Insekten fehlen, hilft man bei Tomaten mit leichtem Schütteln der Blütenstände bei der Bestäubung nach.
Ein Hinweis für Haushalte mit Kindern oder Haustieren: Einige beliebte Wintergartenpflanzen sind giftig, darunter Oleander, Engelstrompete, Wandelröschen und Dieffenbachie. Sie gehören dann an Plätze, an die niemand ungewollt herankommt, oder werden durch unbedenkliche Arten ersetzt.
Vor allem mediterrane Kübelpflanzen, die im Winter hell und kühl stehen wollen: Oleander, Olivenbaum, Echter Lorbeer, Feige, Rosmarin, Myrte, Schmucklilie, Zylinderputzer und Kamelie. Zitruspflanzen, Bougainvillea und Hibiskus sind empfindlicher und müssen sicher frostfrei stehen. Weil ein unbeheizter Kaltwintergarten nicht in jeder Frostperiode frostfrei bleibt, ist ein Frostwächter für empfindliche Arten Pflicht.
Pflanzen, die das ganze Jahr Zimmertemperatur vertragen und nicht auf eine kühle Winterruhe angewiesen sind – also tropische und subtropische Arten wie Monstera, Philodendron, Ficus-Arten, Bananenpflanze, Kentiapalme, Orchideen, Bromelien und Hibiskus. Viele von ihnen mögen eine höhere Luftfeuchte, als für die Bausubstanz gut ist; Lüften bleibt deshalb Pflicht.
Am besten Arten aus sonnigen, trockenen Regionen: Oleander, Olivenbaum, Rosmarin, Bougainvillea, Agaven, Kakteen und andere Sukkulenten. Auch sie brauchen an heißen Tagen aber Beschattung und Lüftung, denn unter einem unbeschatteten Glasdach wird es schnell heißer als an jedem Platz im Freien. Pflanzen, die aus dem Winterquartier kommen, sollten langsam an die volle Sonne gewöhnt werden.
Zuerst klären, um welche Fliegen es geht. Kleine schwarze Mücken über der Blumenerde sind meist Trauermücken; gegen sie hilft es, die Erde oberflächlich abtrocknen zu lassen, Gelbtafeln aufzustellen und die Larven mit Nematoden aus dem Fachhandel zu bekämpfen. Stubenfliegen kommen dagegen von außen: Insektenschutz an Türen und Lüftungsöffnungen sowie das Entfernen von Obst, Abfällen und faulenden Pflanzenresten halten sie fern.
Nur mit Einschränkungen. Oleander, Olive, Zitrus und Lorbeer erwarten im Winter eine kühle Ruhephase. Bei Wohnraumtemperatur und dem schwächeren Winterlicht bilden sie oft lange, dünne Triebe und werden anfälliger für Schädlinge wie Spinnmilben und Schildläuse. Besser ist ein kühler, heller Platz – etwa ein separater, nur temperierter Bereich oder ein Kaltwintergarten mit Frostwächter.
Deutlich seltener als im Sommer und abhängig von der Temperatur: Je kühler der Standort, desto weniger Wasser verbraucht die Pflanze. Im kühlen Winterquartier wird nur sparsam gegossen, wenn die Erde angetrocknet ist, und nicht gedüngt. Staunässe im Untersetzer schadet den Wurzeln und erhöht die Luftfeuchte im Raum – überschüssiges Wasser deshalb nach dem Gießen abgießen.
Pflanzen, Lüftung und Beschattung hängen im Wintergarten eng zusammen: Pflanzen bringen Feuchte in den Raum, die Lüftung muss sie abführen, und die Beschattung entscheidet, ob es ihnen im Sommer zu heiß wird. Wie sich Pflanzen mit Möbeln, Boden und Licht zu einem stimmigen Raum verbinden, zeigt der Ratgeber Wintergarten einrichten.
Vier Fragen, 60 Sekunden, keine Verpflichtung. Die Preisspanne sehen Sie, bevor Sie irgendwelche Daten hinterlassen.
Preis berechnen